
Lustige Geschichten und Bilder
Na gut, ist nicht jedermanns Sache. Meine auch nicht unbedingt.
Erinnert mich so′n bisschen an Weihnachten...
Man ist schon ¼ Jahr vorher kribbelig und dann froh, wenn alles vorbei ist.
Eins muss ich aber sagen, den Satz – lieber zum Zahnarzt – unterstreiche ich nicht!
Eigentlich mag ich „Meinen” leiden. Ich kenne die Praxis, weiss wo die Toilette oder das Labor ist und wichtig, ich weiss wo meine Kabine ist, was ich ausziehen muss und anbehalten darf. Also anrufen, Termin machen und los geht′s.
Nichts ist mit los geht ′s. Er hat Urlaub, ich auch. Mist, ich brauche die Pille, heißt wohl oder Übel, Vertretung...! Klappte prima. Termin gemacht, gleich hin gefunden, war sogar näher als meiner. Tür auf, Anmeldung gemacht und ab in′s Wartezimmer. War gar nicht mal so voll. Aufruf... Frau Dingens bitte. Man das ging ja superschnell.
Von den wirklich netten Hilfen wurde ich dann einen doch recht unübersichtlichen Gang lang
geschickt... ein bisschen links, ein bisschen geradeaus, dann wieder links, kein Problem.
Kabine auf, ein wenig klein, (dicker hätte ich wirklich nicht sein dürfen). Egal, dick
gedruckte
Anleitung an der Wand, wahrscheinlich für „Weitsichtige”, was ich anbehalten darf. Toll,
nur die Schuhe! Ein wenig erinnert mich mein Outfit an Männer mit Shorts, Sandalen und Socken.
Ätzend!
Ich hocke mich auf die schmale Bank – natürlich auf meine Klamotten – und warte.
Klasse, Aufruf...... Frau Dingens bitte.
Mutig öffne ich die Tür, wovon mich dergleichen noch ca. 5 Stück angucken. Ja, wohin jetzt? Da ich keine Ahnung habe, wo ich hergekommen bin, gehe ich in die sichere Kabine zurück. Wird mich ja wohl einer holen. Denkste, erneuter Aufruf, diesmal etwas genervte Stimme! Ich greife mein T-Shirt, halte es notdürftig vorne vor und wandere los... Öffne vorsichtig die eine und andere Tür, alles dunkel, also falsch. Ah, hier, ein Lichtstrahl unter der Tür. Da ich meinem Orientierungssinn nicht sehr traue, gucke ich erstmal verschämt um die Ecke. Gott sei Dank, es war das Wartezimmer!!
Nun hat wohl auch die Sprechstundenhilfe die Schnauze voll und sucht mich. Sie kennt sich schließlich besser aus und nimmt mich mit. Du lieber Himmel, jetzt noch mal ca. 10 m im nackigen Zustand durch den Raum, der liebe Doktor sitzt bereits und guckt... Völlig entnervt falle ich auf seinen/meinen Stuhl.
Froh, endlich alles geschafft zu haben – er soll doch jetzt bitte seine Arbeit machen – haue
ich meine Kniekehlen über so ′n Ungetüm. Bevor ich ihm klar machen kann, ich glaube meine Beine
sind zu kurz für sein „Ding” legt er mir nahe, meine Füße da rein zu packen. Da ich noch nie ein
Rennpferd besessen habe, kannte ich natürlich auch seine Steigbügel nicht.
Jetzt ja, aber da gehe ich ja wohl nie wieder hin!
Also doch lieber Zahnarzt?